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KEDOQ Schmerz ein Service der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

Großes Interesse an KEDOQ-Schmerz

News vom 31-10-2016 08:52:53

am Stand auf dem Schmerzkongress. Haben Sie auch Fragen und Anregungen?

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Daten

Voraussetzung und Grundlage für KEDOQ Schmerz bilden der Kerndatensatz und die Maßgaben zu den Erfassungszeitpunkten sowie die zugehörigen Felddefinitionen (Variablenliste).


Die Daten umfassen

  • Strukturdaten A zur Einrichtung: Adresse, Ansprechpartner, Struktur und Zuordnung zu einer Teilnehmergruppe
  • Patientendaten B: Anamnese nach dem Deutschen Schmerzfragebogen DSF
  • Diagnostik- und Therapiedaten B (Diagnosen, Erkrankungsschwere, bisherige medikamentöse Therapie)
  • Patientendaten C: nach dem Verlaufsfragebogen nach definierten Zeitpunkten, in der Regel alle 3 Monate bis zum Abschluss der schmerztherapeutischen Behandlung
  • Diagnostik- und Therapiedaten C: nach definierten Zeitpunkten, in der Regel alle 3 Monate bis zum Abschluss der schmerztherapeutischen Behandlung

Die Strukturdaten werden von KEDOQ Schmerz bei der Anmeldung der schmerztherapeutischen Einrichtung für den geschützten Teilnehmerbereich erfragt.


Schmerz- und Verlaufsfragebogen (DSF, VF) der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. stehen seit 2006 standardisiert in der aktuellen Fassung zur Verfügung. Hier wird die Erhebung der Daten erläutert und um das Einverständnis mit der Erfassung gebeten. Zusätzlich wird eine gesonderte Information zu KEDOQ Schmerz und eine Einverständniserklärung mit der zentralen Datensammlung bei KEDOQ Schmerz erbeten. Nur wenn Patienten damit einverstanden sind, können die Daten B und C aus vorhandenen Datenerfassungssystemen ausgelesen und in eine online-Datenbank hoch geladen werden.


Diagnostik-, Therapiedaten und Festlegungen zu den Dokumentationszeitpunkten hat die KEDOQ-Schmerz-Kommission in Vorbereitung für KEDOQ Schmerz definiert.


Die online-KEDOQ-Datenbank liegt auf einem geschützten Server. Die Zuordnung der Patientendaten zu einer Einrichtung (Pseudonymisierung) wird nur für deren Zugang zum eigenen Datensatz und das Benchmarking genutzt. Alle anderen Auswertungen erfolgen anonym.


Die Softwarefirmen müssen die betreffende Datenerfassung und die Schnittstelle zu KEDOQ Schmerz als Exportvorschrift programmieren.


Zeitpunkte für die Datenerhebung


Je nach Struktur und Arbeitsweise einer Einrichtung kann, muss die Datenerhebung zu unterschiedlichen Zeitpunkten gewählt werden (s. dazu auch Kerndatensatz).


Beispiel 1: Zeitraum zwischen Ausfüllen des DSF und Behandlungsbeginn, Nacherhebung von Schmerzintensität und Beeinträchtigung (von Korff), Depressivität, Angst und Stress (DASS)

Eine Schmerzambulanz verschickt den Deutschen Schmerzfragebogen und vergibt dann nach Rücksendung einen Termin. Wenn dieser Termin, der erste Behandlungsbeginn, mehr als 4 Wochen später liegt als das Ausfülldatum des Fragebogens, sollten mit B2.1 veränderliche Daten aktualisiert werden, die als Ausgangssituation zu verstehen sind. Diese Nacherhebung entfällt natürlich, wenn die Patienten bei Besuch in der Praxis einen Fragebogen ausfüllen und die Behandlung anschließend direkt beginnt.


Beispiel 2: Abschluss der Behandlung

Bei Abschluss einer tagesklinischen oder stationären Behandlung ist ein kompletter Verlaufsfragebogen nicht sinnvoll. Daher wird zu diesem Zeitpunkt ein verkürzter Verlaufsfragebogen C2.1 erfragt.


Beispiel 3: Wechsel des Therapiesettings

Ein Patient erhält einen Behandlungsbeginn ambulant, wird dort gründlich untersucht, aber "nur" anbehandelt und in eine (teil-)stationäre Einrichtung überwiesen. Dann sollte je nach Zeitraum

  • Bei unmittelbarer Entscheidung für ein anderes Setting soll der Status gleich als (teil-)stationär angegeben werden
  • oder in der eigenen Einrichtung nach mehr als 4 Wochen oder mehreren Behandlungsterminen ein Verlaufsfragebogen wie beim Abschluss einer Behandlung.
  • und in der (teil-)stationären Einrichtung ein Datensatz B2.1 als neuer Bezugspunkt ausgefüllt werden

Beispiel 4: Verlauf und Follow-up

Für alle ambulanten Patienten erfolgt die weitere Befragung alle 3 bis 6 Monate bis zum Abschluss der Behandlung. Es wird angestrebt, dass auch für tagesklinische und stationäre Patienten mindestens 2 Follow-up-Termine eingehalten werden.


KEDOQ Schmerz


Datenübermittlung über geschützten Zugang


Sie entscheiden sich nach Ihrer Arbeitsweise, wie oft und wann sie zu KEDOQ Schmerz hochladen wollen. Die Datensätze sind Ihrem Zentrum und pseudonymisiert den Patienten eindeutig zugeordnet. Klarnamen von Patienten werden nicht verwendet.

Die Datenübermittlung erfolgt über Ihren mit Kennwort und Benutzernamen geschützten Zugang über eine gesicherte Internetverbindung (https-Protokoll)

  • entweder aus den Primärprogrammen
  • oder mit Auslagerung einer Datei aus dem Programm und getrenntem Hochladen von KEDOQ-Schmerz aus.